Notizen zu Michael von der Beeck „Ein Kontrollmodell für die Strukturierte Analyse“


Stichpunktsammlung zur Quelle:
http://www.bibsonomy.org/bibtex/232766ee7944b7e18009adb7043ae114f/funthomas424242

Anmerkung: Die Stichpunkte wurden von mir ca. 1997 beim Studium notiert. Die Bücher liegen mir aktuell nicht mehr vor. Es ist davon auszugehen, dass diverse Fehler in den Notizen enthalten sind.

Seite 29

„Der Statecharts-Formalismus stellt eine Erweiterung endlicher Automaten und ihrer graphischen Darstellung durch Zustandsübergangsdiagramme dar.“ Dieser Formalismus eignet sich besonders zur Spezifikation reaktiver Systeme.

Seite 30

Statecharts=State Diagramms + Depth + Orthogonality + Broadcast-Communication
Ein Statechart besteht aus 2 kompl. Zustandsarten (AND | OR) . Diese enthalten selbst wieder Zustände (Kindzustände). Zustände werden durch Transitionen verbunden, diese stellen Zustandsübergänge in Pfeilrichtung dar. Sie werden markiert mit dem Namen, gefolgt von einem Doppelpunkt und einem Triggerteil. Dieser enthält eine Triggerbedingung gefolgt von Slash und einer Aktion. Ist der Quellzustand aktiv und die Triggerbedingung wahr, wird ein Zustandsübergang vollzogen und anbei die Aktion ausgeführt (Event gesendet). OR Zustände modellieren sequentielle, AND Zustände nebenläufige Vorgänge. In einem OR Zustand kann entweder gar kein Zustand oder maximal einer aktiv sein. Entsprechend ist er selbst aktiv wenn ein Zustand aktiv ist. In einem AND Zustand können alle oder kein Zustand aktiv sein. Er ist aktiv wenn alle aktiv sind.
?Aktionen stellen das Senden Zustandsinterner Ereignisse dar?

Seite 33

Mit Statecharts treten folgende Probleme auf:

  • Streng Synchrone Hypothese
  • Selbsttriggerung, Kausalität
  • Negiertes Triggerereignis
  • Wirkung einer Transitonsausführung widerspricht ihrer Ursache
  • Mehrebenen Transition
  • Zustandsreferenz
  • History Mechanismus
  • Kompositionelle Semantik, Selbsttriggerung, Selbststart
  • Operationelle / denotationelle Semantik
  • zeitloser Zustand
  • Lebensdauer eines Ereignisses
  • Gleichzeitige Transitionsausführung
  • Transitionsverfeinerung
  • Gleichzeitiges, mehrfaches Betreten oder Verlassen eines Zustandes
  • Unendliche Folge von Transitionsausführungen in einem Zustand
  • Nichtdeterminismus
  • Prioritätenregelung für die Ausführung von Transitionen
  • Starker/Schwacher Interrupt
  • Unterscheidung zwischen internen und externen Ereignissen
  • Gültigkeitsbereich von Ereignissen
  • Ereignisschnittstelle
  • Zustandshierarchie
  • Zeitspezifikation

(sind ja gar nicht so viele😉 letztlich eine endliche Liste)

Seite 34

Die Streng Synchrone Hypothese legt die Transitionsausführungszeit mit 0 fest. Diese Annahme ist nur zulässig wenn: max. Antwortzeit des Systems < min. Zeit zwischen zwei Eingaben. Ob die Bedingung gilt kann erst die Implementation ergeben, wenn ja und sie wurde angenommen bringt dies Vorteile.

Seite 35.

Als Selbsttriggerung können Transitionen aufgefaßt werden deren Aktionsteil die Bedingung der jeweils anderen Transition erfüllt. Mit Ausführungszeit 0 wird Selbsttriggerung angenommen wenn die festgelegte Semantik nicht kausal ist. Kausale Semantik unterscheidet Ursache und Wirkung und benötigt daher ein externes Ereignis.

Seite 36

Das negierte Triggerereignis in der Bedingung sollte zu deterministischen Verhalten führen, tut dies aber nicht.

Seite 37

Besitzt die Transitionsmarkierung die Triggerbedingung ¬e und die Aktion e so entsteht das Problem der lokalen oder globalen Konsistenz. (Das ist nicht weiter wichtig für meine Arbeit)
Dennoch informativ: Bei globaler Konsistenz wird obiges verboten, auch bei: t1:¬e/f   t2:f/e. (klar wenn nicht e zu e führt ist das schon komisch aber für mich nicht weiter schlimm)

Seite 40

Bei Mehrebenen Transitionen wird die Zustandsgrenze überschritten, das führt zu Problemen.

Der History Mechanismus ermöglicht eine Zustandsänderung zu dem Kindzustand eines OR Zustandes welcher als letztes aktiv war.

Die Zustandsreferenz gibt für die Ausführung einer Transition einen aktive Zustand als Bedingung an.

Kompositionelle Semantik bedeutet, dass verschiedene Konstrukte zu einem neuen gefügt werden ohne weitere semantische Definitionen. Dies erleichtert die Verifikation da die Teile nicht noch einmal gepfüft werden müssen. Sie wird erschwert durch Zustandsreferenzen,  Historie Mechanismus und Mehrebenen Transitionen.

Seite 43

Auswege bilden Selbstterminierung und Selbststart.
Ein zeitloser Zustand darf gleichzeitig betreten und verlassen werden. Werden meißt verboten, dadurch wird schwacher Interrupt verhindert.

Seite 66

Vergleich von 20 Statechart Variablen

 

 

 

 

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