Cheaten per Sheet


Flattr this

Motivation

Jeder von uns benutzt täglich eine Vielzahl an Werkzeugen. Nach längerer Pause werden die Tastenkürzel oder Kommandos vergessen. Dann greift man sich ein Cheat Sheet und schon läuft’s wieder. Auf manchen Cheat Sheets fehlt etwas, was man daher manuell per Stift ergänzt hat. Der Zettel ist nun leider weg aber ein eigenes Cheat Sheet zu entwerfen dafür fehlte immer die Zeit. Erst ein Template bauen und dann noch den Inhalt ausdenken – gibts da nicht was von der Stange? Und so fand ich Cheatography.

Cheatography

~, dies ist eine Plattform auf welcher sich auf einfachste Art einfache Cheat Sheets erstellen lassen. 

Zunächst muss man sich registrieren :-( Ja ohne Daten geht es leider nicht und ein brauchbares Video ob sich die Registrierung lohnt war auch nicht im Netz zu finden. Darum hab ich das für Sie mal ausprobiert und muss sagen es lohnt sich.  Nach der Registrierung kann man direkt loslegen. Anzahl der gewünschten Spalten festlegen und Hintergrundfarbe definieren und los geht es.

Im ersten Versuch habe ich mich für ein 4 Spalten Layout entschieden – nach der Veröffentlichung war es mir aber doch zu doof und dann habe ich noch auf ein 3 Spalten Layout gewechselt. Alles kein Problem. Veröffentlichen geht nur einmal ab da wirken sich die Änderungen direkt aus. Also vor der ersten Veröffentlichung lieber 10 mal überlegen und Andere nach ihrer Meinung fragen. Nach der Veröffentlichung ist es wie bei einer Webseite, wenn der erste Eindruck schlecht ist, kommt niemand wieder. 

Inhalte erstellt man einfach als Blöcke welche man in den Spalten beliebig anordnen kann. Jeder Block ist von einer bestimmten Art zwischen denen man aber live wechseln kann. Der Inhalt der alten Art bleibt eine Weile erhalten. Falls die neue Art nichts ist wechselt man einfach zurück und hat nix an Inhalt verloren – sehr gut gelöst. Es werden folgende Arten angeboten:

  • Plain: Text oder Code
  • Lists: Ein bis Vier spaltige Listen, Bar Chart, Q&A Style
  • Media: Image/Photo oder Video (Video wird nicht ins PDF exportiert)
  • Live Content: URL zu einer dynamisch erzeugten Ressource im Netz
  • Column Break (erzeugt eine neue Spalte im PDF)
  • Page Break (erzeugt eine neue Seite im PDF)
Damit lies sich jeder meiner Wünsche erfüllen und so denke ich braucht es kein anderes Tool um mal schnell einen Spickzettel zu erstellen.

Anbei mein erstes Cheat Sheet für Apache-Karaf:




Code mittels NDepend analysieren


Huluvu424242:

Ein sehr guter Post von Johnny Graber – sehr lesenswert.

Ursprünglich veröffentlicht auf Johnny's Blog:

Um möglichst schnell in ein komplexeres Projekt einzusteigen hilft einem eine gute Übersicht. Visual Studio bietet je nach Ausgabe eine recht gute Code Analyse. Will man mehr wissen oder ist man an bestimmten Konstellationen im Code interessiert, stösst man aber schnell an Grenzen. Hier benötigt man einmal mehr die Werkzeuge und Ergänzungen von Drittherstellern.

Als ich vor einigen Wochen gebeten wurde mir NDepend anzuschauen kam mir dies sehr gelegen. NDepend ist ein Tool zur statischen Code Analyse für .Net. Damit lässt sich der Code nicht nur auf vorgefertigte Qualitätskriterien überprüfen, sondern man kann auch eigene Abfragen definieren.


Download und Installation

Auf NDepend.com kann man die Demo-Version als Zip herunterladen. Die Installation beschränkt sich aufs entpacken der Datei und einem Doppelklick auf die Installationsdatei.

Wenn einem die Möglichkeiten von NDepend gefallen bekommt man eine entsprechende Lizenz ab 299€. Leider gibt es keine GUI-basierende Möglichkeit um den Lizenzschlüssel einzugeben. Die Lizenzdatei…

Original ansehen noch 527 Wörter

Einheitliche IDE erstellen


Flattr this

Motivation

Kennen Sie das auch? Sie haben gerade eine Open Source Software installiert, alles funktioniert einwandfrei und doch eine Kleinigkeit könnte angepasst werden. Ein Blick in die Quellen verrät Ihnen es ist ganz einfach und kein großer Aufwand. Sie starten ihre IDE laden die Sourcen herunter und … kämpfen mit nicht aufgelösten Abhängigkeiten. Ok, hier noch ein Plugin nachinstalliert und dort noch ein Plugin aktualisiert. Die meisten Probleme sind jetzt behoben aber ein oder zwei Probleme bleiben hartnäckig und es gelingt Ihnen erst nach intensiver Suche in Foren und im Web oder nach einer Kontaktaufnahme mit dem Projektgründer. Nach ein paar Tagen geben Sie auf und nutzen lieber eine andere Software. 

Oder Sie sind Mitglied in einem Entwickler Team und dürfen einen neuen Kollegen einarbeiten. Also zunächst einmal den Arbeitsplatz einrichten, eclipse aufsetzen und konfigurieren, Projekt auschecken und Server starten und … Mist irgendetwas läuft nicht. Das ging aber bisher immer und keiner hat damit Probleme! Ja klar seit dem letzten Zugang ist die Architektur oft geändert wurden aber das dürfte nicht diese Auswirkungen haben – es beginnt eine Fehlersuche welche manchmal Tage dauert und auf die Performance des Teams drückt. 

Im Eclipse Umfeld gab und gibt es Projekte welche sich dieses Thema’s annehmen. Als Beispiele seien hier die folgenden genannt:

Erste vollständige Lösung

Bis auf den untersten Eintrag erbrachten alle in obiger Liste aufgeführten Projekte nur Teillösungen. Kick your eclipse in the cloud ist das erste Projekt welches aus meiner Sicht eine vollständige Lösung zur Herstellung identischer Entwicklungsumgebungen bietet. Dabei wurde wirklich an alles gedacht. Zunächst wird im Web nach einem Baukasten System die gewünschte Eclipse zusammen geklickt. Dann wird das ganze Paket mit einem Namen versehen und zusammengeschnürt. Nach ca. 15 Minuten steht das Paket zum Download bereit. Das herunter geladene Paket kann plattformunabhängig gestartet werden (Window Vista und Lubuntu habe ich selbst ausprobiert). Es erscheint ein Installer welcher die lästigen Arbeiten übernimmt. Er erkennt auch wenn das Paket früher schon installiert wurde und stellt dann die Optionen: Aktualisieren, Reparieren, Löschen und Beenden bereit. Nach Durchführung der Installation steht eclipse in Ihrer Wunschkonfiguration zum Start bereit. Jetzt können noch weitere administrative Tasks durchgeführt werden. So können noch weitere Plugins installiert werden, Einstellungen in den Preferencen vorgenommen oder Projekte ausgescheckt und konfiguriert werden. Mit einem einfachen Klick lässt sich danach die in der Cloud liegende Konfiguration um die durchgeführten Tätigkeiten aktualisieren. Beim nächsten Download steht die Eclipse dann in der neuen Konfiguration bereit. Bestehende Installationen können über die Update Suche ebenfalls auf den aktuellen Konfigurationsstand gebracht werden. 

Teilen im Web

Die so erstellte Konfiguration kann dann per URL im Web verbreitet oder gezielt anderen Team Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass jeder den den URL besitzt ebenfalls das Recht besitzt die Konfiguration selbst zu ändern. Generell kann ein Passwort gesetzt werden. Dadurch wird die Installation nur für Personen die das Passwort kennen möglich. Allerdings hat jeder der eine Installation besitzt auch das Recht die Konfiguration in der Wolke zu ändern. Dies kann nach meinem Verständnis aktuell nur durchNutzung einer privaten Cloud geändert werden. 

Die eigene Wolke

Verständlicherweise werden Systemhäuser oder Behörden den oben beschriebenen Weg nicht einfach so nutzen können. Immerhin würden diese dann eine nicht gewollte Abhängigkeit zur Verfügbarkeit der Webseite erzeugen. Eine Nichtverfügbarkeit der Seite würde dann zu einem massiven Blocker im Kerngeschäft, ganz abgesehen von diversen Sicherheitsproblemen welche eine solche Online Lösung aufwirft. 

Für die Bedürfnisse des Goverments steht eine eigene Cloud Lösung zur Verfügung. Dazu ist ein Programm im Firmennetz zu installieren. Dieses stellt einen Server bereit welcher die einzelnen Eclipse Konfigurationen im Firmennetz bereitstellt. Um diesen Server zu Betreiben ist keine Online Verbindung zum Hersteller notwendig. Alles was auf dem Server passiert steht vollständig unter der Kontrolle des eigenen Firmennetzes. 

Während die Online Lösung kostenfrei ist, fallen für die eigene Wolke Lizenzgebühren an. Diese gestalten sich aus meiner Sicht jedoch recht moderat so das diese auch für Mittelstandsunternehmen interessant sein dürften - Preisliste.

Ausprobieren

Wer jetzt Lust bekommen hat seine eigene Konfiguration zu erstellen und einen Startpunkt sucht, kann sich gern versuchsweise meine Beispielkonfiguration installieren.


=-=-=-=-=
Powered by Blogilo

Code Generation using Annotation Processors in the Java language – part 2: Annotation Processors


Huluvu424242:

Zu diesem Thema habe ich auch ein kleines Beispiel Projekt aufgesetzt. Dies findet sich unter: https://github.com/FunThomas424242/annotation-processor-plugin.example

Ursprünglich veröffentlicht auf dr. macphail's trance:

This post is the second part in my series about Code Generation using Annotation Processors in the Java language. In part 1 (read it here) we introduced what Annotations are in the Java language and some of their common uses.

Now in part 2 we are going to introduce Annotation Processors, how to build them and how to run them.

Code Generation using Annotation Processors in the Java language – part 2: Annotation Processors

Annotations are great, sure. You can set any kind of metadata or configuration with them, with a well defined syntax and different types to use.

From what we have seen until now, annotations have advantages compared with Javadocs but not enough to justify their inclusion into the language. Therefore, is it possible to interact with annotations and get the most from them? Sure it is:

  • At runtime, annotations with runtime retention policy are accessible through…

Original ansehen noch 1.656 Wörter

Jahresrückblick 2013


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 4.700 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

BitCoin in der Praxis


Huluvu424242:

Heute einfach nur der Hinweis auf einen kleinen Artikel über meine ersten Gehversuche mit BitCoins auf meinem Partner Blog. Letzterer befasst sich weniger mit technischen als eher mit sozial politischen Themen.

Doch sowie ich die technischen Konzepte von BitCoin besser verstanden habe, werde ich auch über diese hier auf meinem Entwickler Blog berichten.

Ursprünglich veröffentlicht auf Huluvu's Blog (de):

Flattr this

Motivation

Schon seit einiger Zeit habe ich BitCoins erworben und suche nach Möglichkeiten diese wieder auszugeben. Ich halte diese Währung nicht für ein Allheilmittel – im Gegenteil – aber ich finde es gut, dass an dem veralteten Währungssystem eine Neuerung vorgenommen wurde, die Dezentralisierung. Viel Leid und Elend auf dieser Welt entsteht durch eine zentrale Kontrolle von Weltwährungen. Obgleich sich jeder demokratische Staat über den Zentralismus in sozialistischen Staaten aufregt so stört es doch keinen, dass das Geld stets zentral vom Staat kontrolliert wird. Sogar weltweit gibt es zentrale Banken von denen in der Regel nicht einmal bekannt ist wer eigentlich die wirklichen Eigentümer (Aktionäre) im Hintergrund sind – siehe Federal Reserve System .

Daher suche ich also ein Geldsystem bei dem ich Geld erwerben, lagern und ausgeben kann ohne das Risiko eingehen zu müssen das man mir morgen erklärt das mein Geld wegen einer Finanzkrise nicht mehr verfügbar…

Original ansehen noch 784 Wörter

GUIs deklarativ – never ending story


Flattr this

Motivation

Der Traum eine Programmoberfläche möglichst einfach, mit wenig Text und doch mit exakter Anordnung der GUI Elemente beschreiben zu können ist schon sehr alt. Immer wieder tauchten dazu Konzepte auf – doch diese konnten sich am Markt nie wirklich fortsetzen, nicht zu Letzt auch mangels der Unterstützung großer Firmen. Das letzte mir bekannte Exemplar ist JavaFX Script welches nun auch schon fast als ausgestorben bezeichnet werden kann.

Für alle die sich dennoch eine deklarative Sprache für die GUI Entwicklung wünschen zeigt dieser Artikel Projekte und mögliche Fortsetzungen auf.

Thinlet

Das erste mir bekannte Projekt welches seine GUI deklarativ beschrieb war Thinlet. Ich nenne es mal Thinlet one denn der Autor hat das Projekt inzwischen eingestampft und hat unter gleichem Namen ein völlig neues Framework herausgebracht. Letzteres konnte mich aber nicht weiter begeistern.

Das ursprüngliche Projekt war im Prinzip ein Jar mit einer Klasse. In dieser Klasse war die gesamte Logik. In der eigenen Anwendung waren die Oberflächen dann per xml zu beschreiben. Das Framework unterstützte sogar bereits das Binding von GUI Elementen an Java Klassen. Allerdings war das Eventhandling irgenwie nicht optimal gelöst – ich hatte damit jedenfalls Probleme – ich glaube mit der Richtung aus Java Klasse zum GUI Element oder von GUI Element zu GUI Element. Das kann ich leider nicht mehr genau sagen.

Dokumente zum ursprünglichen Projekt lassen sich kaum noch finden – man muss halt ein bisschen googeln denn die URLs wechseln stetig – aber offensichtlich gibt es noch genug Leute welche die Dokumentation retten. Hier ein Beispiel: http://wolfpaulus.com/thinlet/doc/widget/overview.html

Canoo

Diese Firma muss ich hier einfach aufzählen, weil sie mit ULC (Ultra Light Client) das fertiggestellt hat von dem alle Welt träumt. Allerdings proprietär und teuer :( Das war der Grund weshalb ihr Framework für den Open Source Bereich nicht in Frage kommt. Aber die Technologie ist genial – Half Object Plus Protocol (HOPP) Entwurfmuster. Das wäre das Ziel nur eben frei und Oracle hat es mit JavaFX eindeutig vermasselt. Hier ein Beispiel wie leicht alles gehen könnte.

GUI4J

Das GUI4J Projekt funktionierte ähnlich wie Thinlet wurde aber von mehr Leuten entwickelt und länger durchgehalten.

Zu guter Letzt gibt es natürlich tausende Projekte die in Richtung XML deklarierte Oberfläche gehen aber keine welches wirklich später dafür relevant wurde. Hier eine von vielen Listen die im Internet findbar sind: http://www.java2s.com/Product/Java/XML/XML-UI.htm

JavaFX

JavaFX in der ersten Version hatte mit JavaFX Script wirklich Potential den Sprung in Richtung Canoo zu schaffen. Doch Oracle hat es getötet aus welchen Gründen auch immer: http://www.heise.de/developer/meldung/Das-endgueltige-Aus-fuer-JavaFX-Script-1444903.html

JavaFX selbst hat Oracle dennoch zur Schlüsseltechnologie erhoben. Bislang steht diese allerdings irgendwo außerhalb des aktiv von Oracle gepushten ADF. ADF selbst setzt weiterhin auf Swing und eine dirty Click and Drop Oberfläche. Letztere hinterlässt in der Praxis nach einiger Zeit auch gern mal korrupte Arbeitsstände. Dann darf der Entwickler wieder zurück auf LOS ohne einen Erfolg einzustreichen. Wie soll man also die Signale aus dem Hause Oracle deuten? Möglicherweise ist sich Oracle intern selbst uneins und setzt später einfach auf die Technologie die sich durchsetzt. Einige Entwickler greifen daher selbst zur IDE und bauen schon wieder ihre eigenen RIA Frameworks:

Captain Casa Framework

Da ich dieses RIA Dilemma schon einige Zeit betrachte setzte ich immer wieder meine Hoffnung auf das Captain Casa Framework. Captain Casa ist eine Firma welche für den lokalen Mittelstand diverse Softwarelösungen erarbeitet hat. Diese basieren alle auf dem Captain Casa Framework. Diese wiederum setzte bis vor einigen Jahren ausschließlich auf Swing, sprang aber nach Erscheinen von JavaFX sofort auf diesen Zug auf. Aktuell steht wieder ein Community Treffen an und ich hoffe das es mir dieses Jahr endlich wieder möglich ist teilzunehmen und meinem kurzfristigen Urlaubsantrag zugestimmt wird. Falls ja werde ich natürlich wieder über das Treffen berichten.

Anbei ähnliche Artikel zum RIA Dilemma

Eigene Bilder schützen


Flattr this

Motivation

Bei der Open Source Projektarbeit werden oft kleine Bildchen benötigt. Um keine Copyright Verletzungen zu begehen stelle ich mir diese selbst mit Gimp oder Blender her. Was mir dabei bislang noch nicht richtig gelang, ist eine Copyright Notiz im Bild zu hinterlegen. Der Bereich den Gimp dafür vorhält ist oft zu klein. Daher war ich auf der Suche nach Methoden wie ich Dateien mit Copyright Notiz ins Bild bekomme. Auf SemperVideo habe ich entsprechende Informationen gefunden.

Dateien verketten

Die einfachste Variante ist das anketten zusätzlicher Informationen. Dazu wird ganz simple der copy Befehl genutzt. Das Bild und seine Header Daten landen im Anfangsbereich. Die Zusatzinformation wird als Zip angehangen und landet im Ende Bereich. Bilddarstellungsprogramme lesen die Bildinfos auf Grund des Headers und Entpacker lesen die Pack Infos aus dem Ende Bereich. Damit können in einer scheinbaren Bilddatei die Bilddaten und die Zusatzdaten zeitgleich parallel existieren. Nachteil dieser Methode ist ganz klar, die Zusatzdaten lassen sich völlig unkompliziert wieder von den Bilddaten trennen. Daher ist diese Methode nur sinnvoll wenn das Bildformat kein einbetten von Dateien unterstützt.

Und so wird es unter Windows gemacht.

>copy /b image.jpeg +copyright.zip newimage.jpg

Quelle: Das Ganze habe ich aus folgendem SemperVideo indem es super erklärt wird.

Dateien einbetten

Zunächst müssen wir unsere Copyright Notiz (welche wieder als zip Archiv vorliegen sollte) mit uuencode “verschlüsseln”. Mit dem Exif Tool wird die Datei dann in den Kommentarbereich der Bilddatei eingeschleust.

>uuencode copyright.zip copyright.uue
>exiftool -Comment”<=”copyright.uue image.jpeg

Diese Info sollte solange erhalten bleiben bis jemand die EXIF Daten und dabei speziell den Kommentar verändert.

Quelle: Das Ganze habe ich aus folgendem SemperVideo indem es super erklärt wird.

Eclipse Committer werden


Flattr this

Motivation

Warum will man eigentlich Eclipse Committer werden? Da kann es mehrere Gründe geben:

  • Man will an einem Projekt welches unter Verwaltung der Eclipse Foundation steht mitarbeiten
  • Man hat an den Quellen eines Projektes der Eclipse Foundation lokal oder auf einem Fork Änderungen vorgenommen und möchte diese ins Hauptprojekt einbringen. Bei Verwendung von Git ein sogenannter Pull Request.
  • Weil es einfach Inn ist von sich behaupten zu können man entwickle an einem offiziellen Eclipse Projekt mit ;)

Jeder der von einem der obigen Motive angesprochen wird, möchte früher oder später auch seine Änderungen committen. Doch bevor er das darf muss die Eclipse Gemeinde ihm die Rechte dazu einräumen.

Auf Sourceforge.net war das letztlich oft das K.O. Kriterium weshalb viele Entwickler gar nicht erst versucht haben Kontakt mit dem Projektowner aufzunehmen. Die nervigen Aufnahme Rituals, oft mussten zunächst die Änderungen per tgz file für das Review per Mail versendet werden und ähnliches. Das alles nahm wesentlich mehr Zeit in Anspruch als die paar Kleinigkeiten einfach einzuarbeiten und das Projekt selbst auf der eigenen Homepage entsprechend den Lizenzvorgaben weiter zu hosten.

Dessen ist sich die Eclipse Foundation offensichtlich auch bewußt und hat ihren Prozess dahingehend optimiert und teilweise automatisiert. Doch die tausenden Wiki Seiten und hilfreichen Links zu allerlei Einsteiger Themen versperren oft den Blick auf die Links die wirklich notwendig sind.

Wie werde ich Committer in einem Eclipse Projekt?

Im Prinzip ganz einfach. In der Praxis müssen scheinbar 3 Dinge erfüllt sein:

  1. Man muss jemanden kennen der ein Interesse daran hat, das man aufgenommen wird.
  2. Jeder Commit muss mit einer Signed-by Zeile versehen werden
  3. Man muss die CLA gelesen, akzeptiert und rechtsverbindlich unter schrieben haben.

 

Punkt 1

Dieser ergibt sich meist von selbst indem man auf github ein interessantes Projekt der Eclipse Foundation (https://github.com/eclipse) oder eines Ihrer Mitglieder sucht und von diesem einen Fork erstellt. Auf diesem Fork – der ja nun der eigene ist – kann man alle Features seines Herzens einarbeiten und nach Fertigstellung einen Pull Request an den Projekt Owner stellen.

Punkt 2

Jeder Commit muss unterzeichnet werden. Dazu gibt es klare Vorgaben und am besten fährt man, wenn man in Eclipse folgende Einstellungen vornimmt:

Windows/Preferences/Team/Git

  • Commit Dialog: Insert Signed-off-by aktivieren
  • Configuration: In die Felder email und name die richtigen Werte eintragen (diese werden später beim Unterschreiben der CLA benötigt)

Punkt 3

  1. Die weiteren Schritte sind nur sinnvoll wenn Du die CLA akzeptieren willst.
  2. Registrieren unter: https://dev.eclipse.org/site_login/createaccount.php
    (mit dem Namen und der eMail aus den Signed-off-by Einstellungen)
  3. Unterschreiben der CLA unter https://projects.eclipse.org/user/login/sso

Das wars – ihr habt es geschafft.

Also dann viel Spaß beim Mitarbeiten:)

Eclipse konfigurieren


Flattr this

Motivation

Mit jeder neuen Eclipse Version die man installiert oder mit einem neuen Workspace fängt man wieder an die immer gleichen Einstellungen vorzunehmen, welche man für sich entdeckt hat. Das geht Ihnen vermutlich genauso wie mir. Von daher wollte ich mir einfach mal aufschreiben welche Einstellungen ich immer so vornehme und warum bzw. was ich daran als Vorteil oder Nachteil sehe.

Hat man seine Settings einmal festgelegt können diese übrigens über File/Export/Generell/Preferences exportiert bzw. über File/Import/Generell/Preferences auch wieder im neuen Workspace importiert werden. Wichtig ist aber, dass vor dem Import die entsprechenden Plugins installiert wurden.

Einstellungen unter Windows/Preferences

Diese Einstellungen wirken sich auf die installierten Plugin’s aus. Da die Plugins ihre Daten im .metadata Verzeichnis des aktuellen Workspace ablegen, sind sie im nächsten Workspace wieder neuzukonfigurieren.

Encoding

Generell/Workspace->Text file encoding auf UTF-8 setzen. Unterstützt die plattformübergreifende Arbeit inWindows und UnixUmgebungen.

Text Editoren

Generell/Editors/TextEditors

  • Show Print Margin aktivieren und auf 80 Zeichen setzen. Damit wirdbarrierefreies entwickelnunterstützt.
  • Show LineNumbersaktivieren.
  • Insert Spaces for tab aktivieren. Damit wird die plattformübergreifende Arbeit unterstützt. Deltas im SCM mit Unix undWinCommittern.

Git Support

Team/Git/CommitDialog

  • Insert Signed off by aktivieren. Manche Projekte z.B. die der Eclipse Foundation akzeptieren nurunterschriebeneCommits.
  • Include selected untracked files. Damit beim check in nixvergessenwird.

Team/Git/Configuration

  • email und name aktualisieren. Notwendig z.B. für Commits in offiziellen Eclipse Projekten.
    (in meinem Fall: funthomas424242@gmail.com und Thomas Schubert )

Code Style

Java/CodeStyle/Organize Imports

  • Number of static imports needed to .* auf 1 setzen. Das bringt den Vorteil das bei JUnit nicht immer assertEquals wieder zu Assert.assertEquals beim Organisieren der Imports gewandelt wird. Da man statische Imports ohnehin selten nutzen sollte kommt man gut damit zurecht.

Save Actions

Java/Editor/Save Actions

  • Perform selected action on save aktivieren. Dadurch werden beim Speichern bestimmte Schritte durchgeführt, die letztlich wenn es alle im Team aktiviert haben dazu führen, dass ein einheitlicher Kodestyle ganz von selbst entsteht. Somit gibt es in der Regel keine Differenzen im SCM nur Aufgrund unterschiedlicher Formattierungen. Vorraussetzungen sind natürlich die teamweite Nutzung der gleichen Formatierungsregeln.
  • Format source code / format all lines aktivieren. Nach dem Speichern sollte stets die ganze Datei formatiert werden. Geschützte Bereiche lassen sich dann immernoch mit //@formatter:off erzeugen und mit //@formatter:on die Formatierung im Kode wieder einschalten.
  • Organize imports aktivieren. Ganz wichtig die Importe sollten immer bereinigt werden. So werden ungenutzte Importe beim Speichern entfernt und die * Importe nach den gültigen Regeln aufgelöst.
  • Additional actions sollten auch aktiviert werden. Dadurch wird der Quellkode gesäubert. Einmalig initialisierte Variablen erhalten ein final, fehlende Override und Deprecation Annotationen werden ergänzt und unnötige Casts werden entfernt.

Einstellungen in den Projekteigenschaften

Diese Einstellungen hängen am Projekt und werden innerhalb des Projektes im .settings Ordner gespeichert. Sie funktionieren somit Workspace übergreifend, man muss nur das Projekt in denWorkspaceimportieren.

Auch diese Einstellungen lassen sich über File/Export/Generell/Preferences exportiert bzw. über File/Import/Generell/Preferences auch wieder im importierten.

 

Der Artikeln wird nach und nach ergänzt. Wer Tipps hat, bitte als Kommentar anfügen.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 188 Followern an